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Private Krankenversicherungen in den Risiko-Struktur-Ausgleich der gesetzlichen Krankenkassen aufnehmen?

Von admin | 20.Februar 2006

Prof. Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD, will die privaten Krankenversicherungen in den Risiko-Struktur-Ausgleich der gesetzlichen Krankenkassen aufnehmen.
Der Risiko-Struktur-Ausgleich sorgt für eine finanzielle Gleichbehandlung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen. Die stärkeren Kassen zahlen an die schwächeren einen Ausgleichsbetrag. Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass letztlich auch unattraktive Versicherungsgruppen gesetzlich abgesichert werden und niemand ausgegrenzt wird. Der Risiko-Struktur-Ausgleich bezieht allerdings bisher ausschließlich gesetzliche Krankenversicherungsträger mit ein. In der Süddeutschen Zeitung hat Prof. Lauterbach Berechnungen zur Einbeziehung der privaten Krankenversicherung (PKV) in den Risiko-Struktur-Ausgleich (RSA) veröffentlicht. Dazu sagte der Direktor des PKV-Verbandes Dr. Volker Leienbach: „Eine Einbeziehung der privaten Krankenversicherung in den RSA lehnen wir kategorisch ab. Den RSA – schon heute ein bürokratisches Monster – auf die PKV auszuweiten, stößt auf unüberwindbare rechtliche und technische Hindernisse. Kein einziges strukturelles Problem in der GKV würde damit gelöst.“

(Alle Angaben ohne Gewähr)

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