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Wechsel in Private Krankenversicherung wird schwerer
Von Lothar | 22.August 2006
Durch die geplante Gesundheitsreform soll es für Arbeitnehmer noch schwieriger werden, in eine private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Vorgesehen ist nämlich, dass das Gehalt in drei aufeinander folgenden Jahren über der Versicherungspflichtgrenze liegen muss, bevor in die PKV gewechselt werden kann. Als weiteres Ergebnis der Gesundheitsreform steht bereits jetzt fest, dass ab Januar 2007 die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) angehoben werden. Vorgesehen ist ein Anstieg um 0,5 Prozentpunkte. Krankenkassen, die mit den Beitragseinnahmen nicht auskommen, sollen zudem sogar einen weiteren Zuschlag erheben können. Für Spitzenverdiener kann so der Krankenkassen-Beitrag zur GKV so deutlich über 300 Euro im Monat betragen. Nur als PKV-Versicherter kann man von vertraglich garantierten Leistungen und dem Aufbau von Rückstellungen für das Alter profitieren. Wer also erst seit kurzem als Angestellter freiwilliges Mitglied der GKV ist, sollte sich also angesichts der politischen Vorhaben möglichst schnell über einen Wechsel in eine private Krankenversicherung (PKV) informieren.
Quelle: cecu.de
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