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PKV-TIPP: Gutverdiener können 17 Prozent sparen

Von Lothar | 25.Dezember 2006

Gut verdienende Arbeitnehmer können mit einem Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) ihre betriebliche Altersvorsorge sozialabgabenfrei kassieren.

Gesetzlich Krankenversicherte müssen seit der letzten Gesundheitsreform volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf ihre Betriebsrenten zahlen, das ist vielen Versicherten bisher nicht bewusst. Das böse Erwachen kommt meist erst bei der Auszahlung.

Nach Kalkulation der Krankenkassen könnte der Durchschnittssatz nächstes Jahr von 13,4 auf 14,2 Prozent steigen. Zusammen mit dem Sonderbeitrag von 0,9 Prozent und den Abgaben zur Pflegeversicherung summiert sich die Gesamtbelastung auf bis zu 17,05 Prozent. Wer zum Beispiel für das Alter eine Direktversicherung mit Gehaltsumwandlung abgeschlossen hat, muss bei einer Kapitalabfindung von 100.000 Euro an Sozialabgaben 17.050 Euro berappen. Wird eine Betriebsrente von 500 Euro ausbezahlt, sind es lebenslang 85,25 Euro monatlich.

Ein Wechsel in die PKV verschont nicht nur bereits bestehende Verträge zur betrieblichen Altersvorsorge vor Sozialabgaben, sondern macht auch Neuabschlüsse interessant. Bis zu 4.320 Euro können pro Jahr steuerfrei vom Bruttogehalt umgewandelt werden. Je nach persönlichem Steuersatz kommen damit bei gleichem Nettoaufwand doppelt so hohe Ablaufleistungen zu Stande. Besonders interessant ist eine Umwandlung von vermögenswirksamen Leistungen (VWL) in betriebliche Altersvorsorge. Wegen der niedrigen Einkommensgrenzen bei der Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie ist die betriebliche Altersvorsorge meist die einzig staatlich geförderte Anlageform von VWL für Gutverdiener. Für PKV-Versicherte bleibt die Auszahlung zusätzlich sozialabgabenfrei.

Quelle: inar.de / Alle Angaben ohne Gewähr

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