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Zeitschrift “Finanztest” bewertet PKV-Entwicklungen
Von admin | 17.Januar 2007
Die Zeitschrift “Finanztest” hat in ihrem neuen Heft PKV-Beitragsunterlagen von 130 Lesern ausgewertet und damit die Entwicklung über die vergangenen 20 Jahre dokumentiert.
Trotz teilweise starker Preiserhöhungen waren in den vergangenen Jahren Privatpatienten günstiger versichert, als sie es in der gesetzlichen Krankenkasse gewesen wären. Die Rechnung kann sich jedoch umkehren, wenn eine Familie gegründet wird oder wenn aus dem Erwerbsleben ausgeschieden wird und als Rentner ein geringeres Einkommen vorhanden ist. Dann können ihm laut “Finanztest” die Kosten auch über den Kopf wachsen. Da kann es helfen, beim selben privaten Krankenversicherer nach einem günstigeren PKV-Tarif zu suchen oder den Selbstbehalt zu erhöhen. Damit sinkt der PKV-Beitrag für Selbstständige oft so sehr, dass privat Versicherte sogar besser fahren, wenn sie Behandlungs- und Arzneikosten bis zur vollen Höhe des Selbstbehalts zahlen. Bei Arbeitnehmern funktioniert das weniger gut, da sie den Selbstbehalt alleine zahlen müssen, während sie sich die Beitragsersparnis mit dem Arbeitgeber teilen.
Auch der Verzicht auf Leistungen kann Kosten senken. Sind alle diese Möglichkeiten ausgereizt und die PKV-Beiträge immer noch zu hoch, bleibt Versicherten nur noch der Wechsel in den Standardtarif, dessen Leistungen in etwa auf Kassenniveau liegen und der nicht teurer sein darf als der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung. Zu einem günstigeren PKV-Anbieter wechseln können ältere Privatversicherte bishernicht. Diese Chance sollen sie jedoch mit der geplanten Gesundheitsreform erhalten.
Quelle: n-tv.de / Alle Angaben ohne Gewähr
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