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Ohne private Vorsorge wird es im Alter eng
Von admin | 27.Januar 2007
Die Deutschen aus der Diskussion um demographische Veränderungen und Rentenlücke gelernt, dass private Vorsorge wichtiger wird. Doch wie man sinnvoll und ertragreich fürs Alter vorsorgt, ist vielen Anlegern unklar. Eine aktuelle Studie des Meindungsforschungsinstituts Allensbach im Auftrag der Postbank zeigt: die Deutschen fürchten um ihre Versorgung im Alter. Aber sie wissen gleichzeitig nicht, wie sie finanzielle Engpässe in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren umschiffen sollen.
“Erstmals gesteht die Mehrheit der noch nicht in Rente befindlichen Deutschen, für das Alter nicht ausreichend vorgesorgt zu haben”, so bilanziert Privatkundenvorstand Wolfgang Klein von der Postbank die Ergebnisse der Studie. Danach rechnet sogar jeder Sechste damit, seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten zu können. Obwohl die Einsicht in die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge wächst: Mit der Bereitschaft zu handeln, hapert es. Die Studie hat ermittelt, dass aktuell nur ca. 32 Prozent der Deutschen planen, die private Altersvorsorge zu verstärken – das ist der niedrigste Wert, den Allensbach seit Beginn der Studien im Jahr 2003 gemessen hat. Wenn die Deutschen auf lange Sicht investieren, dann in falsche, weil renditeschwache, Ziele: Klassische Lebensversicherungen sind nach Immobilien noch immer eine bevorzugte Variante der langfristigen Kapitalanlage. Dabei hat die Versicherungs-Ratingagentur Assekurata gerade errechnet, dass die garantierte Rendite bei den Versicherungs-Produkten nach Abzug der Kosten gerade einmal bei 1,37 Prozent liegt, also weniger als die Inflationsrate.
(Quelle: boerse.ard.de / Alle Angaben ohne Gewähr)
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