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Stiftung Warentest hat PKV-Krankenkassenbeiträge geprüft
Von admin | 27.Januar 2007
Die Stiftung Warentest hat die Krankenkassenbeiträge von 130 Privatversicherten untersucht – und kommt zu dem Schluss, dass sich der Wechsel – mit Sicherheit für junge Berufstätige – zur PKV lohnt. Bei Familiengründung oder im Alter kann die Lage anders aussehen.
Nicht nur die Gesundheitsreform scheint ein Preistreiber bei den privaten Krankenkassen zu sein. Jährliche Beitragssteigerungen um sechs Prozent sind bei privaten Krankenversicherern nicht selten – auch ohne Gesundheitsreform. Das berichtet jedenfalls die Stiftung Warentest, die die Beitragsunterlagen von 130 Lesern ausgewertet und damit die Entwicklung über die vergangenen 20 Jahre dokumentiert hat. Trotz dieser teilweise hoher Preiserhöhungen waren viele Privatpatienten in den vergangenen Jahren günstiger als in gesetzlichen Krankenkassen versichert. Die Rechnung kann sich jedoch umkehren, wenn eine Familie gegründet oder aus dem Erwerbsleben ausgeschieden wird und wenn man als Rentner ein geringeres Einkommen hat. Dann können die Kosten über den Kopf wachsen. Ist das der Fall, hat der private Krankenversicherte aber immer noch einige Möglichkeiten, die PKV-Beiträge zu senken: So können sie sich beim selben Anbieter für einen günstigeren Tarif wählen, einen höheren Selbstbehalt wählen oder auf einzelne PKV-Leistungen verzichten. Und künftig steht jedem Privatversicherten der Standardtarif offen, dessen Leistungen in etwa auf Kassenniveau liegen und der nicht teurer sein darf als der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Quelle: Stern / Alle Angaben ohne Gewähr
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