« GESUNDHEITSREFORM: Wer kann künftig zur PKV wechseln? | Home | Kapital-Lebensversicherung: BdV erreicht ersten Teilerfolg »
Gesundheitsreform: Beratungsbedarf bei PKV und GKV
Von admin | 19.Februar 2007
Die gesetzlichen Kassen (GKV) wie auch die privaten Krankenversicherungen (PKV) müssen sich mit der Gesundheitsreform auf neue Bedingungen einstellen. Der Branche, die besonders heftig gegen die Reform opponiert hat, fällt das offenbar leicht, sagte Herbert Nißel, Chef des Versicherungsmaklers Impuls, in einem Interview gegenüber der Webseite WELT.de. Es hätten sich noch nie so viele Leute wie jetzt für eine private Krankenversicherung interessiert.
Außerdem sei die PKV durch die Reform nicht unattraktiver geworden – eine Aussage, die im Widerspruch zu Behauptungen von Branchenvertretern in den vergangenen Monaten steht. War vorher ein Argument, die PKV sei preiswerter als gesetzliche Krankenkassen, sei angesichts der nach der Gesundheitsreform zu erwartenden Beitragssteigerungen das höhere Leistungsniveau hervorzuheben. Man könne eben keine Bestversorgung zum Billigpreis haben. Den Basistarif, den alle Privatversicherungen ab 2009 im Umfang der gesetzlichen Kassenleistungen anbieten müssen, sieht Nißel ebenfalls als Wettbewerbsvorteil: Kein Kunde falle mehr aus der PKV, wenn er seine Beiträge nicht zahlen könne. Künftig würden die Versicherer also nicht nur um Neukunden werben.
(Quelle: Welt.de / Alle Angaben ohne Gewähr)
Topics: Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Versicherungen | Kein Kommentar »
