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Kassen-Patienten warten länger beim Arzt
Von admin | 24.Februar 2007
Kassenpatienten müssen auf einen Arztbesuch länger warten als Privatversicherte. Das ergab zumindest eine Studie des Wissenschaftsinstituts der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK). Selbst bei akuten Beschwerden müsse demnach jeder vierte GKV-Krankenversicherte (25,3 Prozent) mindestens zwei Wochen auf einen Termin bei einem niedergelassenen Arzt warten. Bei PKV-Versicherten treffe dies nur auf
7,8 Prozent der Patienten zu. Dieser AOK-Studie zufolge bekämen Privatpatienten auch deutlich leichter umgehend einen Termin – vor allem bei Orthopäden. Die Benachteiligung mit längeren Wartezeiten bei dringender ärztlicher Versorgung träfe insgesamt vor allem für ältere gesetzlich Krankenversicherte zu. Nur rund ein Viertel (23,4 Prozent) der gesetzlich Versicherten (GKV) erhielten sofort einen Termin zur akuten Versorgung, bei Privatversicherten (PKV) lag die Quote höher (31,6 Prozent). Ein Drittel der GKV-Patienten (33,5 Prozent) empfand die Wartefrist auf den jüngsten Arzttermin als zu lang. Bei den Privatpatienten war die Unzufriedenheit erheblich geringer (14,7 Prozent). Diese AOK-Analyse stützt sich auf Befragungen von GKV- und PKV-Versicherten.
(Quelle: lvz-online.de / Alle Angaben ohne Gewähr)
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