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TIPP: Welche Versicherungen brauchen Studenten & Auszubildende

Von admin | 23.August 2007

Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung, Haftpflicht, Risikolebensversicherung, KFZ-Versicherung, Altersvorge: welche Versicherungen brauchen junge Leute eigentlich wirklich? Hier einige Tipps:

Krankenversicherung: Während Studenten i. d. R. bis zum 25. Lebensjahr bei den Eltern mitversichert sind, müssen sich Auszubildende mit eigenem Einkommen selbst versichern. Sie haben dabei die Wahl, müssen sich allerdings spätestens 14 Tage nach Beginn der Lehre entschieden haben. Da die Leistungen der Kassen zu 95 Prozent gleich sind, ist die günstigste Krankenversicherung eigentlich ausreichend. Wer vorher schon privat krankenversichert war, kann mit Beginn der Versicherungspflicht kündigen. Ratsam ist dabei aber, die private KV als Anwartschaft neben der gesetzlichen Krankenkasse weiterlaufen zu lassen, um später ohne Gesundheitscheck zurückwechseln zu können.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Wer seinen Beruf nach einer Krankheit oder einem Unfall nicht mehr ausüben kann, erhält von der Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente. Dies ist für Berufsanfänger wichtig, denn sie bekommen in den ersten fünf Jahren keinen Euro aus der gesetzlichen Rentenkasse ausgezahlt. Die Police sollte möglichst vereinbart werden, so lange man noch gesund ist. Denn schon gesundheitliche Probleme verteuern später den KV-Vertrag oder verursachen eine Ablehnung des Antrags auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Haftpflicht-Versicherung: Wer jemandem Schaden zufügt, haftet dafür praktisch unbegrenzt. Werden Menschen verletzt, kann der Schaden Hunderttausende Euro betragen. Eine Privathaftpflicht ist daher auch für junge Menschen zu empfehlen. Unverheiratete Auszubildende und Studenten sind ggf. bis zum Ausbildungsende bei den Eltern mitversichert.

Unfallversicherung: Auszubildende und Studenten schützt die gesetzliche Unfallversicherung nur im Betrieb oder der Universität sowie auf dem Weg dorthin, nicht jedoch in der Freizeit. Wer sich privat absichern will, sollte einen Betrag von min. 200000 Euro bei Invalidität vereinbaren. In ca. 90 Prozent der Fälle führt jedoch eine Krankheit zu dauerhaften Schäden, die eine solche Unfallpolice nicht abdeckt – eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher wichtiger.

Hausratsversicherung: Eine Hausratversicherung ersetzt nach Feuer, Rohrbruch, Diebstahl oder Katastrophenschäden wie Sturm die Schäden am Eigentum. Aber nur bei relativ wertvollem Eigentum ist eine wirklich sinnvoll.

Risikolebensversicherung: Eine günstige Kombination aus Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung kann sinnvoll sein, um Beiträge zu sparen. Ansonsten dient die Risikolebensversicherung der Absicherung von Hinterbliebenen im Todesfall und ist für die meisten Auszubildenden und Studenten uninteressant.

KFZ-Versicherung: Fahranfänger müssen bei der obligatorischen Kraftfahrzeug-Haftpflicht oft horrende Beiträge zahlen. Deshalb der Spartipp von den Experten: Den Wagen von Anfang an auf die Eltern anmelden und dann erst nach einigen Jahren selbst übernehmen.

Altersvorsorge: Wer schon in sehr jungen Jahren für sein Alter vorsorgen will, sollte auf die Möglichkeiten von Investmentfonds und andere Bankprodukte setzen.

(Angaben ohne Gewähr)

Topics: Berufsunfähigkeit, Gesetzliche Krankenversicherung, Krankenzusatzversicherung, Lebensversicherung, Private Altersvorsorge, Private Krankenversicherung, Versicherungen | Kein Kommentar »

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