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Pflegeversicherung wird teurer
Von Lothar | 16.Januar 2008
Die Pflegeversicherung erwirtschaftete im Jahr 2006 einen Überschuss von rund 450 Millionen Euro. Doch trotz der guten Zahlen sollen zur Finanzierung geplanter Leistungsverbesserungen (u.a. für bessere Pflege von Demenzkranken) die Beitragssätze um 0,25 Prozentpunkte steigen. Zum 1. Juli 2008 wird der Arbeitnehmerbeitrag von 1,7 Prozent des Brutto-Einkommens (Kinderlose 1,9 aktuell) auf 1,95 Prozent und 2,2 Prozent für Kinderlose angehoben. Dies solle ausreichend sein für die Finanzierung der Leistungen der Pflegeversicherung bis Ende 2014. Doch die Zahl der Pflegebedürftigen wächst, die Beiträge steigen und eine grundlegende, wirkliche Reform nicht in Sicht. Aktuell beziehen ca. 2,1 Millionen Pflegebedürftige Leistungen aus der Pflegeversicherung: 1,4 Millionen für ambulante und weitere 700.000 in der stationären Pflege, 1995 waren es rund 200.000 Menschen weniger.
(Angaben ohne Gewähr)
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