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Berufsunfähigkeit: Nahezu 25 Prozent aller Berufstätigen betroffen!

Von admin | 20.Oktober 2008

Schnell kann es geschehen: Führt beispielsweise ein Unfall zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen, so tritt oftmals der Fall der Berufsunfähigkeit ein. Wie das Magazin Focus in seiner Onlineausgabe berichtet, trifft statistisch gesehen jeden Vierten das Schicksal, den Beruf bereits längere Zeit vor der Rente aufgeben zu müssen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit vom Fall der Berufsunfähigkeit betroffen zu werden, viel höher als zumeist angenommen wird. Nach Ansicht von Experten gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung daher zu den wichtigsten Versicherungen.

Ohne eine angemessene Absicherung kann ein solcher Schicksalsschlag schnell den finanziellen Ruin bedeuten. Vielen Menschen ist nicht klar, dass die staatlichen Hilfen in diesem Fall eher gering sind: Bis vor einigen Jahren gab es noch eine Berufsunfähigkeitsrente, die gesetzlich vom Staat zugesichert war. Für alle Jahrgänge ab 1961 hat die Bundesregierung bereits vor einiger Zeit diese noch relativ komfortable Berufsunfähigkeitsrente durch die recht geringfügige Erwerbsminderungsrente ersetzt. Selbst deren Höchstsatz von etwa 750 Euro fällt nicht gerade üppig aus – und er zeigt, dass jeder, der seinen Lebensstandard behalten will eine private Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit treffen muss.

Bevor eine Assekuranz einem Interessenten einen Berufsunfähigkeitsschutz zusichert, werden zunächst bestimmte Risiken und Merkmale abgefragt. Dazu gehören beispielsweise der Beruf, das Alter, die Hobbys und der Gesundheitsstatus. Bei der Bemessung der Prämie ist das Alter des Versicherten der entscheidende Faktor: je niedriger das Lebensalter ist, umso günstiger werden die Kosten für die Versicherung, bezogen auf die gesamte Laufzeit. Statistisch steigt das Risiko der Berufsunfähigkeit besonders mit dem fünften Lebensjahrzehnt.
Ein weiterer wichtiger Faktor zur Berechnung der Versicherungsprämie ist der Beruf. Logischerweise sind gefährliche und risikoreiche Berufe bei den Versicherern nicht gerne gesehen. Es gibt sogar eine relativ lange Liste von Berufen, die gar nicht oder nur gegen sehr hohe Beiträge gegen Berufsunfähigkeit versichert werden, wie beispielsweise Fahrradkuriere, Testfahrer und Bodyguards.
Ein wichtiges Kriterium, das darüber entscheidet, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann, ist der Gesundheitszustand. So erhalten Interessenten, die bestimmte Krankheiten wie etwa Parkinson, Krebs oder Diabetes haben, bei den meisten Versicherern gar keinen Vertrag. Werden bestimmte risikoreiche Hobbys wie beispielsweise Eishockey oder Radrennen betrieben, so sind zumeist Zuschläge bis zu 50 Prozent erforderlich.

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