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Reiserücktrittsversicherungen von der Stiftung Warentest untersucht
Von admin | 22.Oktober 2008
Gerade wenn eine teure Reise gebucht wird, ist eine Reiserücktrittsversicherung sehr sinnvoll. Mit dieser Versicherung können sich die Verbraucher vor dem Verlust des Reisepreises schützen, wenn sie beispielsweise wegen einer plötzlichen Erkrankung oder wegen eines Unfalls die Reise nicht antreten können. Wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt, sind viele dieser Versicherungen jedoch nicht besonders empfehlenswert.
Die Versicherer der Reiserücktrittskosten haben von der Stiftung Warentest vorwiegend mittelmäßige und schlechte Benotungen erhalten. Zwar erscheint eine Reiserücktrittsversicherung generell durchaus als sinnvoll, da im Falle einer Reiseabsage, selbst das vertraglich eingeräumte Rücktrittsrecht des Reiseveranstalters zumeist mit hohen Stornogebühren verbunden ist, die desto höher sind, je näher die Absage am festgesetzten Abflugtermin liegt. Wer seine Reise beispielsweise bis zu 30 Tage vor dem Abreisetermin absagt, muss bis zu 20 Prozent des Reisepreises als Stornogebühr bezahlen. Liegt der Rücktritt nur noch zwei Tage vor dem Abflug, so betragen die Stornogebühren bereits 80 Prozent. Leider zeigt die Untersuchung der Stiftung Warentest, dass bei vielen Versicherungen die Verbraucher bei der Absage einer Reise noch 20 Prozent der Stornogebühren selbst tragen müssen. Die Höhe des Versicherungsbeitrags richtet sich übrigens nach dem Reisepreis, ein von der Stiftung Warentest als „gut“ eingestufter Tarif liegt für eine Reise mit einem Preis von 1500 Euro bei 50 bis 60 Euro.
Die Untersuchungen der Stiftung Warentest ergaben vor allem die Noten „befriedigend“ und „ausreichend“. In der neuen Studie wurden insgesamt 42 Einzel- und Jahresverträge von 8 Versicherungsanbietern kritisch analysiert. Nur drei Versicherer (Würzburger, Elvia und Hanse Merkur) bekamen ein „Gut“, wie die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet.
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