Versicherung-Weblog.de – Aktuelles über Versicherungen


Versicherungs- und Finanzblog

Versicherung-weblog.de versorgt Sie mit News, Infos Tipps rund um Private Krankenversicherung, Lebensversicherung und weitere Versicherungen sowie Kredite, Finanzierungen und Kapitalanlagen bietet Ihnen Möglichkeiten Versicherungen und Tarife zu vergleichen.

Themen

Blogroll

Suche


Versicherungen FAQ

Wan kann man sich in einer privaten Krankenversicherung (PKV) versichern?

Wenn Sie eine der nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen, können Sie sich bei einer PKV privat krankenversichern: Für das Jahr 2008 beträgt die Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) für Arbeitnehmer 48.150,00 Euro p.a. bzw. 4.012,50 Euro monatlich brutto. Seit 2007 gilt, daß Arbeitnehmer erst nach 3-jährigem Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze freiwillig krankenversichert sind, d.h. daß erst dann eine private Krankenversicherung möglich ist. Weiterhin können sich Beamte bzw. Beamtenanwärter, hauptberuflich Selbstständige oder freiberuflich Tätige oder (mit Einschränkungen) als Künstler oder Publizist Tätige sowie Ärzte der Human- und Zahnmedizin ohne Einkommensgrenzen privat versichern. Sind Sie nicht erwerbstätig, können Sie sich über Ihren privat versicherten Ehepartner versichern.

2008 steigt für die Kranken- und Pflegeversicherung die Beitragsbemessungsgrenze deutschlandweit auf 3600,00 Euro monatlich. Die Versicherungspflichtgrenze steigt 2008 von auf 48.150 Euro im Jahr. Zum 01. Juli 2008 steigt der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,25 Prozentpunkte von 1,7 auf dann 1,95 Prozent. Wer keine Kinder hat, zahlt weiterhin einen Aufschlag von 0,25 Prozentpunkte

GESUNDHEITSREFORM: Wer kann zur PKV wechseln?

Grundsätzlich hat sich durch die letzte Gesundheitsreform 2007 nichts an den Regelungen, wer in eine Private Krankenversicherung (PKV) wechseln kann geändert. Die Einkommensgrenze liegt bei 48150,00 Euro im Jahr brutto (4.012,50 Euro im Monat, Stand 2008). Ein Wechsel in eine private Krankenversicherung wird allerdings schwerer: Angestellte müssen z. B. drei Jahre über der Verdienstgrenze liegen, um in die Private Krankenversicherung wechseln zu dürfen. Freiberufler und Selbstständige können sich weiterhin unabhängig von ihrem Einkommen privat krankenversichern. Beamte sind über die sogenannte Beihilfe sogar zur Privatversicherung verpflichtet.

Welche Leistungen erhalte ich durch eine PKV, worin liegen die Vorteile einer privaten Krankenversicherung?

Die Leistungen einer Privaten Krankenversicherungen sind i.d.R. umfangreicher als die der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und es entfällt die Leistungsbegrenzung auf den bei den gesetzlichen Krankenversicherungen vorgegebenen Leistungskatalog. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist, dass Sie selbst durch die Wahl des zu Ihren Bedürfnissen und Ansprüchen am besten passenden PKV-Tarifs über den Umfang der Versicherungsleistungen Ihres PKV-Tarifs und die Höhe der zu zahlenden PKV-Versicherungsprämien entscheiden können. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil bei einer privaten Krankenversicherung ist die bevorzugte Terminvergabe und Behandlung in der Arztpraxis und je nach des von Ihnen gewähltem PKV-Tarifs bessere Krankenhausbehandlung, Zuzahlungsfreiheit bei Medikamenten, höherer Erstattungen bei Brillen und Zahnersatz, Absicherungen gegenüber Arztkosten im Ausland (z. B. im Urlaub) sowie weitere Vorteile.

Ist meine Familie bei einer PKV automatisch mitversichert?

Nein. Private Krankenversicherungen erheben für jeden Versicherten einen separaten Versicherungsbeitrag. Für Familien ist das oft ein Rechenexempel. Die Beiträge für Kinder sind aber relativ gering – in der Pflegeversicherung sind diese sogar beitragsfrei versichert.

Was sind Krankenzusatzversicherungen?

Mit verschiedenen Zusatzversicherungen zur Krankenversicherung können Sie Ihren gesetzlichen Krankenversicherungsschutz bei einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) ergänzen und damit Versicherungslücken schließen. Mit einer privaten Krankenzusatzversicherung können Sie selbst bestimmen, was für Ihre Gesundheit richtig und wichtig ist und sich individuell Ihr KV-Leistungspaket zusammenstellen.

Was bedeutet der geplante Gesundheitsfonds?

Der Gesundheitsfonds ist ein Konzept, um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland ab 2009 neu zu organisieren. Am 2. Februar 2007 hatte der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) beschlossen, am 16. Februar 2007 stimmte auch der Bundesrat zu. Nach diesem Gesetzentwurf wird u. a. auch die Honorierung der Ärzte neu geregelt und die Arzneimittelversorgung geändert. Beitrags- und Steuergelder sollen zentral eingenommen und an die Krankenkassen weitergeleitet werden. Die Krankenkassen sollen die Sozialversicherungsbeiträge zunächst einziehen und an die neue Zentralbehörde übertragen. Die bisher unterschiedlichen Beitragssätze der Krankenkassen werden durch einen einheitlichen Beitragssatz ersetzt, der durch das Bundesgesundheitsministerium festgelegt wird. Krankenkassen, die mit den ihnen aus dem Gesundheitsfonds zugeteilten Mitteln nicht auskommen, können zusätzliche Beiträge (bis 8,00 Euro pro Monat ohne Einkommensprüfung, bei höheren Pauschalsätzen beschränkt auf 1% des Einkommens) vom Arbeitnehmer erheben.

Was ist eine Lebensversicherung?

Eine Kapital-Lebensversicherung ist eine Versicherung für den Todesfall und den Erlebensfall. Der Versicherte zahlt über einen vereinbarten Zeitraum monatliche Beiträge (Prämien) in die Versicherung ein. Nach Ablauf der im Vertrag vereinbarten Laufzeit erhält der Versicherte eine Kapitalauszahlung. Sollte der Versicherungsnehmer während der Laufzeit der Versicherung versterben, erhält ein zuvor bestimmter Begünstigter (im Vertrag vereinbart) die festgelegte Summe ausbezahlt. Eine garantierte Versicherungssumme wird dem Versicherten als Mindestleistung für den Todesfall als auch für das Erleben des Versicherungsablaufes fest zugesagt. Entwickeln sich zugrunde liegende Größen wie beispielsweise die Zinsentwicklung besser als für die Berechnung der garantierten Leistungen angenommen, entstehen sog. Überschüsse, an denen der Versicherungsnehmer beteiligt wird. Die Ablaufleistung setzt sich aus der garantierten Versicherungssumme und diesen Überschüssen zusammen.

Warum sollte ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschliessen?

Ungefähr 20% der Angestellten und ca. 33% der Arbeiter werden vor Erreichen des Rentenalters berufsunfähig. Häufige Ursachen sind z. B. Erkrankungen des Skelett – und Bewegungsapparates, des Herz- bzw. Gefäßsystems sowie psychische Erkrankungen. Betroffene müssen nicht nur mit dem Verlust Ihres Arbeitsplatzes zu Recht kommen, sondern auch mit großen finanziellen Einschränkungen fertig werden. Die Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung beträgt z. Zt. im Durchschnitt nur ungefähr 26% des letzten Bruttogehalts. Bei Berufseinsteigern, Selbständigen und Freiberuflern ist der Rentenanspruch sogar häufig noch geringer oder entfällt sogar vollkommen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bietet Ihnen hier Schutz, da sie sowohl Unfall- als auch Krankheitsfolgen absichert.

Welche Versicherungsbeiträge kann ich von der Steuer absetzen?

Derzeit können Selbstständige, die sich selbst kranken- und pflegeversichern, Prämien bis zu 2400 Euro im Jahr von der Steuer absetzen. Der Betrag gilt für alle abzugsfähigen Versicherungen wie die private Haftpflicht- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen. Beteiligt sich der Arbeitgeber an den Versicherungsleistungen, liegt der Höchstbetrag bei 1500 Euro.

Nach einem am 14. März 2008 veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVG) werden die Beiträge zur privaten Krankenversicherung bei der Berechnung der Einkommensteuer derzeit zu niedrig veranschlagt. Das verstoße gegen das Grundgesetz. Das notwendige Existenzminimum muss steuerfrei sein. Deswegen müsse die Regelung generell überprüft werden. Der Gesetzgeber muss bis zum 01. Januar 2010 eine gerechtere Regelung finden. Bis dahin gelten die bisherigen Vorschriften. (AZ. 2 BvL 1/06).

Was ist eine private Rentenversicherung?

Eine private Rentenversicherung schließt die Versorgungslücke zur gesetzlichen Rente. In den nächsten Jahrzehnten wird das gesetzliche Rentenniveau nicht zuletzt aufgrund der Bevölkerungsentwicklung voraussichtlich stark sinken. Private Rentenversicherungen gewinnen daher immer mehr an Bedeutung. Es gibt verschiedene Tarife und Varianten, die Ihnen die gewünschte zusätzliche Absicherung im Rahmen Ihrer Bedürfnisse und Möglichkeiten bieten. Eine private Rentenversicherung zahlt Ihnen zu einem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt eine monatliche und lebenslange Rente. Als Alternative zu einer Rentenzahlung können Sie auch eine einmalige Kapitalauszahlung wählen.

Was ist die Riester-Rente?

Riester-Rente (oder Riesterrente) ist die umgangssprachliche Bezeichnung einer vom Staat durch Zulagen und Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten geförderten, privat finanzierten Rente in Deutschland. Die Förderung ist im Altersvermögensgesetz (AVmG) geregelt. Die Bezeichnung Riester-Rente geht auf Walter Riester zurück, der als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung die Förderung der freiwilligen Altersvorsorge durch eine Altersvorsorgezulage vorschlug. Anlass war die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001, bei der das Nettorentenniveau des Eckrentners, also eines idealtypischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, der 45 Jahre lang Sozialversicherungsbeträge eingezahlt hat, von 70% auf 67% reduziert wurde. Seit 2005 wird auch die Rürup-Rente, welche vor allem für nicht Riester-Anspruchsberechtigte interessant ist, durch Steuervorteile während der Ansparphase staatlich gefördert.

Was benötige ich an Versicherungsschutz für mein Fahrzeug?

Auf jeden Fall eine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung, denn sie stellt den gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungsschutz dar und zahlt bei Schäden (Personen-, Sach- und Vermögensschäden), die Sie mit dem Fahrzeug verursachen. Die Höhe des Beitrags richtet sich u.a. nach der Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse), also der Anzahl der schadenfreien Jahre.

Wann kann ich meine KFZ Versicherung wechseln?

Beim Kauf eines (egal ob neu oder gebraucht) Fahrzeuges + Nach einem Schadensfall + Wenn Ihre KFZ Versicherung die Beiträge erhöht, wenn dieses nicht aus einer Höherstufung der SF-Klasse nach einem Schadensfall resultiert.

Was ist eine Risikolebensversicherung?

Eine Risikolebensversicherung ist eine Absicherung, bei der grundsätzlich nur im Todesfall der versicherten Person während der Versicherungsdauer eine Leistung erfolgt. Sie dient z. B. also vor allem der finanziellen Absicherung der Familie oder aber bei dem Erwerb von Eigentum als finanzielle Absicherung eines Darlehns. Kapital wird bei dieser Versicherungsform also nicht angespart. Mit dem Abschluss einer Risikoversicherung ist i.d.R. ein Umtauschrecht in eine Kapital bildende Versicherung verbunden.

Welche Risiken kann ich mit einer Hausratversicherung versichern?

Durch eine Hausratversicherung können folgende Schäden versichert werden: Brand, Blitzschlag, Explosion + Einbruchdiebstahl + Raub + Vandalismus nach einem Einbruch + Absturz bemannter oder unbemannter Luftfahrzeuge + Überspannungsschäden durch Blitzschlag + Schäden durch bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser + Sturm (Windstärke 8 und mehr) und Hagel + Kosten für Aufräumen des Hausrats + Entsorgung zerstörter Hausratgegenstände Reparatur von Schlössern, Türen, Fenstern und Rolläden, die durch einen Einbruchdiebstahl beschädigt wurden.

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Verwandte Artikel